MUSEUM HISTORISCHER KUTSCHEN

WURDE ERSTMALS IN HISTORIE UNSERES STAATES DEN 11.7.2009 GEÖFFNET IN ČECHY POD KOSÍŘEM

 

Meine Erinnerungen

Der Gedanke ein Kutschenmuseum zu erbauen erschien nicht plötzlich, es dauerte einige Jahre bis er geboren wurde. Es war recht glückliche Idee, diese Idee ist nämlich Wirklichkeit geworden. Seit der Zeit, wann vielleicht Jan Hus und Jan Žižka lebten, seit damals waren unsere Länder Böhmen und Mähren eine grosse Wiege allerlei Handwerke. Ganze Jahrhunderte wurden Meister ihrer Handwerke bedrängt, ihre Arbeit war nicht bewertet und viele haben ihre Gesundheit geopfert. Bis in der Zeit des Österreichnisch- Ungarischen Reiches enstanden Werkstätte, später Fabriken, wo man Wagen und Kutschen erzeugte. Aber Zeit ist geflossen und leider viele Handwerke sind verschwunden.

Wer alte Wraks von Kutschen restaurieren will, der muss viel Zeit solcher Arbeit widmen. Reparierte Wagen müssen dann irgendwohin unter Dach verborgen werden und so ist unser unnachbildenes Museum entstanden. So soll man den nächsten Generationen noch zeigen, was nur in Vergangenheit nun gehört, unsere Nachfahren sollten diese Handwerke kennen lernen. Zuerst haben wir lange gesucht, wo das Museum stehen sollte, endlich fanden wir einen Platz, wo im Jahre 1820 hiesiger Bürger Herr Anton Smekal eine Fabrik begründete, wo Feuerlöschgeräte erzeugt wurden. Von grossem Gebäudekomplex blieb nur ein Gebäude, in dem sich heute das Feuerwehrmuseum befindet.

Das Kutschenmusseum begann ich mit meinen eigenen Kräften zu bauen, der Grundmauer wurde im Jahre 2006 gelegt, alles habe ich mit eigenem Geld finanziert. Das ganze Leben arbeitete ich als Handwerker, aber so etwas war sehr anspruchsvoll für mich. Im jahre 2008 hatte ich keine Finanzen mehr, aber es war nicht so mit meinen Kräften und mit meinem Willen weiter fortzusetzen. Wenn die Situation die schlimmste war, damals ist ein grosses Wunder geschehen, gerade wie in einem Märchen: gute Leute haben geholfen. Es war Gemeinde Čechy pod Kosířem, Landschaft Olmütz, Europäische Unie und viele andere, ihre Namen wurden für immer in Granit biem Eintritt ins Museum eingehaut. Ihre Geldspende ist wunderbare, ehrenwürdige Tat. Nur so gelang es Bau des Kutschenmuseums zum Ende zuführen. Das ganze Werk ist ein Beweis der grossen Willensstärke. Zugleich ist es ein Denkmal und auch Symbol für nächste Generationen.

 
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